Screenshot der Transkriptionssoftware "F5" für Apple Mac

Ton zu Text: Transkribieren leicht(er) gemacht

Beim Berliner Freifunker Treffen im November hat uns Kollege Daniel Bouhs gezeigt, wie man lästige Transkriptionsarbeit von 0-Tönen erheblich verkürzen kann. Nach Daniels Erfahrungen ist die Zeitersparnis 50 Prozent.

Schneller und komfortabler zur Interview-Transkription

Die Programme F4 (PC/Windows) und F5 (Apple/Mac) kombinieren Texteditor und Audioplayer. Wer Gespräche transkribiert, muss also nicht mehr zwischen zwei Programmen hin und her wechseln. Weitere Vorteile: Das Programm „zieht“ sich für jeden neuen Absatz automatisch den jeweiligen Timecode. Der wiederum ist interaktiv. Wer in einer Transkribtion auf einen beliebigen Timecode klickt, hört automatisch die jeweilige Stelle in der Audiodatei. Außerdem lässt sich an F4 bzw. F5 via USB-Anschluss ein Fußpedal anschließen, das noch einmal hilft, Zeit zu sparen – drückt der Nutzer auf das Pedal, so läuft die Aufnahme weiter, lässt er es los, stoppt sie. Die Hände können damit stets an der Tastatur bleiben.

Kosten: F4 (Windows) ca. 15 Euro, F5 (Mac) derzeit kostenfrei, Fußpedal ca. 90 Euro.
Internetauftritt F4/F5: www.audiotranskription.de

Archiv – auch für Transkriptionen und Audios

„Evernote“ nimmt Informationen aller Art auf, von Texten über PDF-Dateien und Audios bis hin zu Videos. Die Archivinhalte können wie in klassischen Pressedatenbanken mit Schlagworten versehen werden, hilfreich etwa um „Töne“ zu einem bestimmten Thema wieder zu finden. Evernote synchronisiert sich im Hintergrund mit einem Datenspeicher. Der Vorteil: Die archivierten Inhalte sind – geschützt mit einer Zugangskennung – auch an anderen Systemen abrufbar, über Browser, installierter Evernote-Programme auf anderen Computern oder auch mit einer hauseigenen App auf Smartphones und Tablet-PCs. Der Nachteil: Dieser Speicherplatz ist vermutlich nichts für sensible Informationen.

Kosten: ca. 40 Euro im Jahr.
Internetauftritt „Evernote“: www.evernote.com

Einleitung: Agnes Steinbauer
Text: Daniel Bouhs