Radikal im Homeoffice: Lesetipps für Freifunker und andere Journalisten

Ein wenig kann man ja den Eindruck gewinnen, der Journalismus muss im Moment irgendwie wieder zu sich selbst oder sich gar ganz neu erfinden. Ein Debattenbeitrag jagt den nächsten. In dieser Woche meldet sich Jens Rehländer unter der Überschrift „Journalismus braucht Wut und keine Demut!“ – freundlicherweise gewittert von Freischreiber Kai Schächtele.

Über die Zukunft des Journalismus hat sich ebenfalls Hörfunk-Kollege und DJV-Aktiver Peter Welchering Gedanken gemacht. In einem Gastbeitrag für den DJV hat er sie unter der Überschrift „Wenn wir so weitermachen, hat der Journalismus keine Zukunft“ niedergeschrieben.

Zurück zu den Streitereien. Um einen besonderen Streit geht es im Blog von „Don Alphonso“ auf FAZ.net. Unter „Der Schwarze Block greift den Rundfunk an“ beschreibt er wie die Hörer von BR Klassik um den Erhalt ihres Sender in der UKW-Ausstrahlung kämpfen.

Um eine Art „Schwarzen Block“ scheint es sich derzeit auch im Netz zu handeln. Seit dieser Woche überfluten zum Teil sehr fragwürdige Kommentatoren die Web- und Facebook-Seiten diverser auch öffentlich-rechtlicher Medien. Details gibt’s unter anderem beim Deutschlandfunk.

Weiter geht es mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Frage, ob die ausgestrahlten Inhalte unter eine möglichst freie Lizenz gestellt werden sollten. Die NDR-Social-Media-Beraterin Meike Richter meint dazu, “Creative Commons und öffentlich-rechtlicher Rundfunk passen gut zusammen”. Wieso und warum lest ihr im Interview mit ihr auf cc.d-64.org.

Kommen wir nun zu einer ganz anderen Seite unserer freiberuflichen Arbeitswelt, dem „Home, sweet Office„. Till Westermayer fragt sich in seinem Blog-Post, ob nun die Arbeit daheim oder im Büro besser / schöner / produktiver sei.

Zu guter Letzt zu meinem Highlight der Woche: Daniel Bröckerhoff widmet sich noch einmal der Debatte Online-Journalismus vs. Print-Journalismus: „Warum der Kampf “Print vs Online” blödsinnig ist

 

Das war’s für heute. Frohe Ostern!